
Das Video "Heilströmen/Einstellen nach Bruno Gröning" ist - kurz nachdem ich meine Diagnose erhalten hatte und wohl nicht ganz"zufällig" im YouTube aufgepoppt. Ab diesem Moment hat mich das Heilströmen während meiner Krankheit täglich begleitet und tut es auch noch heute regelmässig.
Falls es Dich interessiert, so klicke einfach unten auf das Video und tauche ein - ich wünsche Dir von Herzen viel Freude und Segen damit.
Einstellen / Heilströmen nach Bruno Gröning
1. Spüren, wie Trance entsteht
Wenn Du einmal kurz an Dir selbst erproben willst, wie Trance entsteht, konzentriere Dich eine Weile auf den Mittelpunkt dieses Bildes. Du wirst unwillkürliche Veränderungen in der Wahrnehmung registrieren, je stärker Du Dich darauf konzentrierst. Diese sich von Innen heraus gestaltende Dynamik lässt Dich eine Beweglichkeit des Bildes erleben.
Es ist ein Kennzeichen eines beginnenden Trancezustands.


Teste Deine Hypnosefähigkeit und Vorstellungskraft
Mit den zwei nachfolgenden Übungen lade ich Dich ein, die zwei wesentlichen Bestandteile von Hypnose selbst einmal zu erfahren. Dabei handelt es sich erstens um die Erfahrung von Trance und dann um die Vorstellung einer positiven Erfahrung von sich selbst: In der nachfolgenden Übung hast Du die Gelegenheit, Deine eigene Suggestibilität (das bedeutet, ob Du auf Trance und Hypnose ansprichst), kennenzulernen. Es geht in diesem Beispiel aus der hypnotherapeutischen Praxis darum, eine eigene emotionale Erfahrung als positive Erinnerung bewusst zu erleben. Du kannst es mit den zwei nachfolgenden Übungen selber ausprobieren und erfahren, ob und wie Hypnose bei Dir wirkt.
2. Emotionale Erfahrung in Erinnerung rufen
Wann hast Du das letzte Mal von Herzen gelacht oder Dich so richtig glücklich und rundum entspannt gefühlt? Denke einmal nach und suche eine vergangene Situation, an die Du Dich sehr gut erinnern kannst. Vielleicht war es in den Ferien an einem Strand oder an einem Fest mit guten Freunden. Wenn Du eine Situation gefunden hast, tauche ein in die Bilder die sich Dir innerlich zeigen und in das Gefühl, dass Du in dieser Situation empfunden hast. Wenn Du möchtest, schliesse dazu einmal für 2 - Minuten Deine Augen. Spüre, wie es sich anfühlt für Dich.


Auswertung
Wenn Du die beiden vorangegangenen Übungsstufen zur Selbsthypnose durchgeführt und etwas davon erleben konntest– nämlich einen Trancezustand im ersten und eine Vorstellung bzw. eine (biografische Imagination) im zweiten Durchgang, dann gratuliere ich Dir! Du bist sehr gut suggestibel und verfügst bereits über eine gute Imaginationsfähigkeit (Vorstellungsfähigkeit). Das bedeutet, dass Du sehr gut für die Methode der Hypnosetherapie zugänglich sein könnest und wenn Du es willst, auf diesem Wege etwas für Dich bewegen, verändern und erreichen kannst.
Suggestibilität
„Suggestibilität“ bedeutet, dass man über die Bereitschaft oder Empfänglichkeit verfügt, übermittelte Informationen über bestimmte Sachverhalte in die eigenen kognitiven Systeme (das heisst, in das innere Wahrnehmen, Denken, Erinnern usw.) zu integrieren. Suggestibilität ist durchaus nicht bei jeder Person gleichermaßen vorhanden; wie die Forschungsergebisse dazu zeigen, scheint sie sich in der Bevölkerung etwa normal zu verteilen. Das bedeutet, es gibt Menschen, die darauf sehr gut ansprechen, andere die sich weniger darauf einlassen können oder wollen – und ein breites Feld von Menschen (ca. 67 %), die sich im mittleren Bereich bewegen.
Imaginationsfähigkeit
"Imaginationsfähigkeit" ist die mentale Fähigkeit, innere Bilder, Vorstellungen oder Sinneseindrücke zu erzeugen, die nicht in der unmittelbaren Außenwelt vorhanden sind. Diese Fähigkeit ist in einem gewissen Maße auch durch Übung möglich. Imaginationsfähigkeit (also die innere Vorstellungsfähigkeit) ist nicht alleine auf die visuelle Ebene, also auf das Erleben von Bildern beschränkt, sondern Imaginationen können sich (müssen aber nicht) grundsätzlich auf allen Sinnesmodalitäten abbilden. Nach dem visuellen Sinn ist der am stärksten repräsentierte Sinn das Hören (Auditive Ebene), aber auch das Körpergefühl, das Tastgefühl, die Beweglichkeit und das Riechen und Schmecken spielen bei intensiv erlebten Imaginationen ein Rolle im Erleben. Das gestaltet sich situativ und von Innen heraus individuell.



